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DOORS: 19:45 HUT geht rum Im Anschluss: Indiedisco (ab 22:30 Uhr, Eintritt frei) Illustrators (aus Berlin, Nürnberg und Würzburg): Die Geschwister Max & Lukas – allesamt langjährige musikalische Weggefährten und Freunde – die sich auf die Fahne geschrieben haben, die bayrische Musiklandschaft mit ihrer facettenreichen Indie-Elektro-Spielart nachhaltig zu bereichern. Das vom Funk angehauchte, glockenklare Gitarrenspiel, der aufreizende Bassgroove, die fast manischen Drumpatterns und nicht zuletzt die markante, raue Stimme von Marcel verschmelzen dabei zu einer harmonischen Einheit mit Hitpotenzial. Seit dem Release ihrer ersten, von Jens Schneider (Joris, Max Giesinger) produzierten EP „Cut it Out“ Anfang 2014 touren Sie mit dieser Mischung durch die Lande, vom bayrischen Local Heroes-Finalausscheid (Platz 2) über das Action-Event Munich Mash bis hin zur Fête de la Musique in Berlin. Obendrein gewannen sie 2015 den vom Musikhaus Thomann und BackstagePro ausgeschriebenen Contest für einen Recording-Day im Original John-Lennon-Tourbus. Mit ordentlich Erfahrung und Songs im Gepäck war der nächste logische Schritt die Aufnahme einer neuen Platte, die unter dem Titel “Gap The Mind” Ende April 2018 erschien und von diversen Musikblogs in Deutschland begeistert aufgenommen wurde. Im Winter 2018/Frühjahr 2019 folgt nun die erste große Deutschlandtour, unter anderem mit Stopps in Berlin und Hamburg. https://www.youtube.com/watch?v=jKX5PqVGcZU Too young to die - die Band ( aus Würzburg) Als die Häuser noch besetzt waren und Wein im Tetrapak ein Luxus, da hatten die Musiker um Sänger und Gitarrist Bernd Schmitt noch Feuchtes hinter den Ohren und die Rebellion im Sinn. Nun sind ein paar Jahre ins Land gegangen, der Widerstand ist geblieben, nur die Wut ist verraucht. Bassist Rigo Hofmann, der seine Jugend bereits mit Schmitt verschwendete, steht als stiller Riese auf der Bühne wie ein Fels, an dem die Brandung sich verzweifelt abmüht. Drummer Jack Wood feuert aus dem Hintergrund wütende Rhythmen wie Molotow-Cocktails nach vorne, während Marcus Alleze an der zweiten Gitarre Farbe in die Songs bringt, die an die Graffitis an den Pfeilern der Donaubrücke erinnern, unter der er seine Pubertät verbrachte. Die vier Würzburger Profidilletanten stehen für gediegen melancholischen Altherren-Punkrock, ernsthaft, aber mit einem Augenzwinkern vorgetragen, die eigenen Unzulänglichkeiten romantisch aufs Korn nehmend. Das eigene Ende vor Augen, aber die Erinnerung an die wilden Tage so frisch wie ein kühles Bier vom Faß, so wehren sich „Too young to die“ gegen den Untergang des Punkrock. Am Ende natürlich erfolgreich – Punk‘s never dead! |