Montag, 30. Januar 2017 Dienstag, 31. Januar 2017 Mittwoch, 1. Februar 2017 Donnerstag, 2. Februar 2017 Freitag, 3. Februar 2017 Sonntag, 5. Februar 2017 Montag, 6. Februar 2017 Dienstag, 7. Februar 2017 Mittwoch, 8. Februar 2017
97080 Würzburg
Zauberberg
97076 Würzburg
Airport Official
97076 Würzburg
Posthalle
97076 Würzburg
Airport Official
97076 Würzburg
Airport Official
97070 Würzburg
Kurt & Komisch
97076 Würzburg
LaViva Danceclub
97082 Würzburg
Cairo

null

EINLASS/BEGINN: Uhr 20:00 19:30 /

Eintritt frei

Zur Kritik der Prostitution - in Theorie und Praxis

Prostitution kann zu Recht als eines der Goldenen Kälber des Feminismus bezeichnet werden: Kaum ein Thema erzeugt innerhalb feministischer Kreise so viele, teils erbittert geführte Kontroversen. Der liberale und queere Feminismus der Dritten Welle hat sich mittlerweile die Deutungshoheit erobert, Prostitution in »Sexarbeit« umbenannt und ihr empowerndes, gar emanzipatorisches Potential zugeschrieben. So heißt es, dass selbstbestimmte Sexarbeit mit dem Feminismus nicht nur vereinbar, sondern per se auch feministisch sei. Veranstaltungen wie die Ladyfeste lassen regelmäßig Frauen referieren, die das Narrativ der glücklichen Sexarbeiterin bedienen, in aller Regel in individualistisch-liberaler Manier.

Was hier oft zu kurz kommt, ist jedoch zum einen die Frage, wie Prostitution in ihrer aktuellen Ausprägung gesellschaftlich ermöglicht wird, zum anderen sind es die Stimmen derjenigen Frauen in der Prostitution, die nicht das Narrativ vom »Job wie jeder andere« bedienen. Der Vortrag wird Prostitution vor dem Hintergrund patriarchaler Geschlechterverhältnisse aufrollen und ein Grundgerüst liefern, um diese Institution über individuelle Betroffenengeschichten hinaus zu analysieren.

Referentin: Naida Pintul arbeitet ehrenamtlich in einer Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution, versteht sich als antideutsche Radikalfeministin, hält Vorträge zu diversen feministischen Themen (zuletzt zu Rape Culture und Reproduktionsrechten) und verachtet als Anhängerin der Zweiten Welle die postmoderne Beliebigkeit.

Veranstalter: Die Emanzipatorische Main-Universität (EMU) ist ein unabhängiges Bildungskollektiv, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Verbreitung kritischer Gesellschaftstheorien zu fördern und diese aktiv weiterzuentwickeln.

Eintritt: frei

Quelle: Cairo

97070 Würzburg
ODEON Lounge
97337 Dettelbach
Capitol Music Palace
97980 Bad Mergentheim
Qu Club MGH
97080 Würzburg
Das Boot
97082 Würzburg
PLAN.B discothek..bar..lounge