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Support: Joka Er therapiert sich mit seinen Songs selbst und gilt als eine der famosesten Hoffnungen der deutschen Rapszene: MoTrip. Als bekannt wurde, dass endlich sein lang ersehntes zweites Studioalbum erscheint, schossen die Erwartungen ins Unendliche. Begründet? Zumindest durften sich Fans über imposante Features freuen: Neben dem selbsternannten „Kanacken mit Grips“ sind auf „Mama“ auch alte Bekannte wie Haftbefehl, Samy Deluxe, Sido und Azad vertreten. Doch hat MoTrip all diese schwergewichtige Unterstützung überhaupt nötig? Schließlich ist der Reimkünstler für seinen einzigartigen Flow und tiefschürfende Lyrics bekannt. MoTrip platziert sich mit „Mama“ in den Charts Die Frage könnte daher viel eher lauten, wer hier wen supportet. Denn MoTrip ist klar im Aufwind, wie die zwei Vorabsingles „Trip“ und „Mathematik“ gezeigt haben. Und auch in den Albumcharts ist MoTrip drauf und dran, den anderen davonzulaufen – obwohl zeitgleich u. a. auch Kay Ones „J.G.U.D.Z.S.“ auf den Markt kommt. Der Rapper aus Aachen ist „heiß” – heiß auf Erfolg und extrem angesagt. Vielleicht auch weil er nicht nur auf Battlerap setzt und hin und wieder andere Seiten von sich präsentiert. So ist das neue Album „Mama“ nicht nur eine Hommage an seine Mutter, die ihn „aus dem Morast gezogen“ hat, wie er im Hip-Hop-Magazin „Juice“ erklärte. Nein, mit MoTrip wird es selten einfach. Der Rapper will mit dem Albumtitel auch seinem Job Tribut zollen, der ja schließlich aus Worten besteht – und Mama sei eben das Erste, das man als Kind lerne. Nicht zuletzt spielt „Mama“ auch auf Mutter Erde an, um deren Zukunft sich MoTrip sorgt. Nun, um seine eigene Zukunft muss sich der Rapper wohl kaum sorgen… Quelle: Posthalle |