Open Air 2015
Bild: (c) Sarah Marchant
Hubert von Goisern hat den Blues. Hubert von Goisern hat auch: die Vielfarbigkeit und die flirrende
Energie von New Orleans. Dieses spezielle Südstaatengefühl. Und das alles balanciert er auf der
Basis seiner eigenen Tradition, die zwar geografisch aus den Alpen kommt, faktisch aber die ganze
Welt in einer musikalischen Idee ist.
Goisern war auf Musiksuche im Süden der USA. Und das, was er mitgebracht hat, ist stimmig, von der
druckvollen Rocknummer über den schwungvollen Countrysong bis hin zur herzensschweren Ballade.
PedalSteel und Stromgitarre, Cajun und Ziehharmonika. Alles ist Goisern.
„Federn“ ist ein leichtes Spiel. Denn die Rhythmen der Country- und Bluegrassmusik müssen nicht mit
heißer Nadel an die österreichische Klangbasis gestrickt werden. Sie passen einfach – als wäre es
nie anders gewesen. Seltsam, wie Hubert von Goisern das immer wieder fertig bringt: man fühlt sich
in der Welt zu Hause.
Stimmen zum Live-Programm:
„…nie ließ er sich mit solcher Wucht auf Blues und Rock ein. Deutlicher als je zuvor donnert es in
seinen neuen Songs. (…) Vergangenheit und Gegenwart, Holter und Polter, jenseits und diesseits des
Atlantiks, kulturelle Vorbehalte und künstlerische Vorurteile – das löst sich auf, wenn Pedal Steel
und Ziehharmonika sich umarmen wie Freunde, die einander lange nicht sahen. Sie schwingen
ausgelassen in Euphorie, übertreffen sich an Erzählfreudigkeit.“ (Salzburger Nachrichten)
„Es ist diese entschlossene Hingabe zu allem, was er anpackt, die von Goisern nicht zuletzt zu
einer Live-Sensation macht (…) Er wagt etwas und traut den Zuhörern auch etwas zu.“ (Merkur)
„Rock war dem Goiserer nie fremd, aber nun taucht er tief ein in dessen Ur-Sumpf:
„Jambalaya“, Country, Neil-Young-Orgien, Lambchop-Streichler, Cajun, „und wannst an Blues
mitbringst, dann ja von Louisiana“. Fishells Slide-Fäden verweben mit Goiserns Ziachern, Severin
Trogbachers Georgel an Strom- und Westerngitarren duelliert sich mit den Jodlern, auch Drummer Alex
Pohn und Bassist Helmut Schartlmüller suchen mehr als Rhythmus: klangliche Weite nämlich“
(Süddeutsche Zeitung)
„Nur der Goiserer weiß eben, wie man sumpfigsten Blues in ein Alm-Panorama integriert, wie man
Mundartreimen geistigen Anspruch unterjubelt und einem amerikanischen Songklassiker wie Corinna
eine zutiefst steirische Seele einbläst.“ (Sächsiche Zeitung)
„Im konzentrierten Bandformat mit Bass, Schlagzeug und Stromgitarre klingt das so intensiv, als
hätte von Goisern nie etwas anderes gemacht; und öffnet ein weiteres Kapitel in seinem ohnehin
schon nach allen Seiten sperrangelweit offenen Weltmusik-Sound-Spektrum. Bei allem Respekt für das
bisherige Schaffen: Die neuen Alpenblues-Nummern, die es noch gar nicht zu kaufen gibt, zählen zum
Besten, was er je gemacht hat.“ (Nürnberger Nachrichten)
Zum Künstler:
Hubert von Goisern ist seit mehr als 25 Jahren auf den Bühnen Europas unterwegs – als musikalischer
Botschafter Österreichs, als Volksmusikerneuerer, als Entstauber und Individualist. Ganz einfach:
als er selbst. Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet wurde, und war damit
konsequent erfolgreich. Von den Anfängen als Alpenrocker mit dem „Hiatamadl“ über seine
Expeditionen nach Tibet und Afrika, die Linz- Europa-Tour auf einem umgebauten Lastschiff bis zum
bahnbrechenden Erfolg von „Brenna tuats guat“. Noch immer steckt Hubert von Goisern voller Ideen
und Energie, er bleibt neugierig und fordert sein Publikum heraus. Jedes Mal aufs Neue. Das ist
wahrhaftig. Das begeistert.
Lasst Euch folgenden Termin nicht entgehen:
11.07.2015 Weinfestplatz Volkach
Eintrittskarten sind ab 30.1. an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich oder telefonisch unter der
Ticket-Hotline 01806 - 999 000 200 (0,20 EUR / Anruf, Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf) sowie
unter www.tourneen.com