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Cineworld
Bewegender Entführungsfall der Natascha Kampusch:
„3096 Tage“ beim CINEWORLD Film-Café

Natascha Kampuschs tragisches Schicksal bewegte die ganze Welt. Basierend auf der Autobiografie der Österreicherin gibt der Film „3096 Tage" Einblick in ihr mehr als achtjähriges Martyrium. Das CINEWORLD Mainfrankenpark zeigt die bewegende Geschichte am Donnerstag, 18. April, beim nachmittäglichen Film-Café. Bevor der Film um 16 Uhr startet, serviert das Restaurant OSKARs um 15 Uhr Kaffee und Kuchen aus der Bäckerei Will Kitzingen.

Bernd Eichinger und Constantin Film einigten sich 2010 gemeinsam mit Natascha Kampusch, ihre Geschichte auf die Leinwand zu bringen. Es ging darum, dass nach all den Medienspekulationen und Politskandalen, die der Entführungsfall ausgelöst hatte, erzählt wird, was wirklich geschehen ist. Nach vielen persönlichen Gesprächen mit Natascha Kampusch und umfangreichen Recherchen fing Bernd Eichinger 2010 mit dem Schreiben des Drehbuchs an. Ruth Toma vollendete das Drehbuch, als Eichinger im Januar 2011 plötzlich verstarb.

Sehr behutsam und ohne Effekthascherei verfilmte Sherry Hormann („Wüstenblume“) die Geschichte von Natascha Kampusch mit Antonia Campbell-Hughes („Albert Nobbs“) und Thure Lindhardt („Illuminati“) in den Hauptrollen. Amelia Pidgeon spielt Natascha Kampusch in den Szenen aus deren Kindheit. Michael Ballhaus („Goodfellas“) kehrt für „3096 Tage“ hinter die Kamera zurück und verleiht dem Film einen ganz besonderen Look. Produzent ist Martin Moszkowicz.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „3096 Tage“
Wien, 2. März 1998. Natascha Kampusch (Antonia Campbell-Hughes und Amelia Pidgeon) ist 10 Jahre alt, als sie auf dem Schulweg von dem arbeitslosen Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil (Thure Lindhardt) in einen weißen Lieferwagen gezerrt wird. Der Entführer will kein Lösegeld, er will das Mädchen besitzen. Unter seinem Haus in einer bürgerlichen Wohnsiedlung hat Priklopil ein geheimes Verlies ausgehoben, um sie dort einzusperren. Für die nächsten achteinhalb Jahre werden die 2 mal 3 Meter zu Nataschas karger Gefängniszelle: Märchenbücher, Lieblingskekse und Gute-Nacht-Küsse weichen Gewalt, Demütigungen und ständigem Nahrungsentzug. Doch Natascha Kampusch zerbricht nicht in der Gefangenschaft, sondern sie wird stärker. Jeder Tag, jeder Atemzug ein kleiner zorniger Sieg. 2006 gelingt ihr endlich die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben.