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„Mitternachtskinder“ im CINEWORLD: Märchenhaftes Epos und groß angelegtes indisches Gesellschaftspanorama
Ab Donnerstag, 28. März, zeigt das CINEWOLRD Mainfrankenpark die Verfilmung des gleichnamigen, preisgekrönten Romans „Mitternachtskinder“ von Salman Rushdie aus dem Jahr 1983. Beginnend mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte ist „Mitternachtskinder“ auf der einen Seite ein groß angelegtes Gesellschaftspanorama, auf der anderen ein intimes und nuanciertes Portrait all seiner Figuren. Intensiv, humorvoll, magisch – der Film zaubert wunderbare, kräftige Bilder und Charaktere auf die Leinwand, die so vielfältig sind wie Indien selbst und die man so schnell nicht wieder vergisst. Als Initiationsgeschichte voller Irrungen und Wirrungen bezeichnet Deepa Mehta („Elemente“-Trilogie „Fire, Earth & Water“) ihr groß angelegtes, mit 127 Sprechrollen besetztes, fünf Jahrzehnte umfassendes Epos. Es geht um die Fehler, die Menschen machen, deren Folgen und die Last von Erwartungen. Kunst, Krieg, Politik. Im Zentrum steht eine indische Familie – stellvertretend für das Schicksal Indiens. Drehbuch und Romanvorlage stammen von Salman Rushdie (u.a. „Die satanischen Verse“), der seinen 1981 erschienen Bestseller als seinen „Liebesbrief an Indien“ begreift. Ganz dem Geist des Buches verpflichtet, sieht er den Film als Kunstwerk, das ganz für sich selbst besteht. Obendrein ist „Mitternachtskinder“ ein Aufruf zur Völkerverständigung, zur Demokratie, zum Frieden. Infos bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04 sowie im Internet unter www.cineworld-main.de Inhalt „Mitternachtskinder“ Saleem Sinai (Satya Bhabha) wird als Erbe einer reichen muslimischen Familie genau um Mitternacht am 15. August 1947, dem Tag der Unabhängigkeit Indiens, geboren. Doch Saleem ist anders als die meisten Kinder, denn er verfügt über telepathische Fähigkeiten. Er hört fremde Stimmen in seinem Kopf und erfährt von diesen, dass noch andere Kinder diese Gabe haben und dass alle diese Kinder um Mitternacht geboren wurden. Sie sind die Mitternachtskinder. Eines Tages trifft Saleem auf den mittellosen Shiva (Siddharth), der ebenfalls ein Mitternachtskind ist. Erst scheinen die beiden gänzlich unterschiedlich, doch sie verbindet ein dunkles Geheimnis: Man hat die beiden Kinder kurz nach ihrer Geburt im Krankenhaus vertauscht. Aufgrund von Differenzen zerbricht die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem reichen Muslimen und dem armen Hindu. |