Poetry Slam
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Die Toy Dolls gründeten sich 1979 in Sunderland. Das einzige verbliebene Gründungsmitglied ist Michael „Olga“ Algar (Gesang und Gitarre), geboren am 21. September 1962 im englischen South Shields. In den 1980er Jahren waren sie auf Gary Bushells Strength Thru Oi!-Compilation (Decca Records) vertreten, obwohl sie eher in die Funpunk-Sparte passen; Seitdem sind sie auch international erfolgreich und haben diverse Tourneen auf verschiedenen Kontinenten absolviert.
Die Toy Dolls spielen schnellen, melodischen Punkrock – mit für das Genre untypisch hoher Virtuosität insbesondere des Gitarrenspiels von Autodidakt Algar – gepaart mit hohem, quakendem Gesang und banal-scherzhaften Texten. Ihren größten Erfolg hatte die Band 1983 mit Nellie The Elephant, einer auf Funpunk getrimmten Version eines Kinderliedes, die es in den UK-Charts bis auf Platz 4 schaffte. Ansonsten macht die Band vor allem durch ihre häufigen Mitgliederwechsel auf sich aufmerksam: Die Urbesetzung hielt gerade einmal zwei Monate.
Gegenwärtig (2006) besteht das Line-up aus Algar, Tommy Goober (eig. Thomas Woodford Blyth, E-Bass) und The AMAZING Mr. Duncan (eig. Duncan Redmonds, Schlagzeug).
Im März 2012 veröffentlichten die Toy Dolls ihr 12. Studioalbum mit dem Namen The Album After The last One. Die The Tour After The Last One-Tour startete im Mai.
Als Support kommen
RADIO DEAD ONES
Als die beiden Brüder Beverly und Rik und ihre zwei Freunde Ändru und TV Mörk Anfang der 80iger hinterm eisernen Vorhang im beschaulichen Magdeburg das Licht der Welt erblickten, hätte wohl Niemand vorhersehen können, dass sich die vier kleinen Unruhestifter aus dem Osten einmal zu einer Punk-Rock-Bande zusammenschließen würden. Doch wer braucht schon den Zuspruch Anderer, wenn man von seinem eigenen Können so überzeugt ist, dass man kurz nach Volljährigkeit der Provinz-Eintönigkeit entflieht und sein Glück im ranzigen Berlin versucht. Aber von beeindruckender Karriere konnte leider erstmal nicht die Rede sein. Völlig orientierungslos wurden zunächst alle Tücken der Großstadt mitgenommen Drogen und übermäßiger Alkoholkonsum standen ihnen so sehr im Weg, dass in den Anfangsjahren 2002-2005 nur läppische 20 Konzerte gespielt wurden.
So entschied man sich die anfänglichen, musikalischen Versuche in Eigenregie zusammenzuschustern und den überzogenen Lebensstil etwas runter zuschrauben: Nach drei-jährigem, beinahe geordneten Leben im bandeigenen Proberaum und mit neuem, schnieken Namen im Gepäck, kamen die Radio Dead Ones 2005 dann endlich mit ihrer ersten 7inch um die Ecke. Zunächst nur als „Underdogs“ in der Band-überladenen Szene bekannt, grub sich die zur „Gang Of Five“ herangewachsene Kapelle durch einen immer dicker werdenden Konzertkalender und diverse andere 7inches langsam aber sicher in Herz und Hirn vieler Punk-affiner Großstadtbewohner. Weitere drei Jahre vergingen vom Release des ersten Demos, bis endlich ihr selbstbetiteltes Debütalbum in die weite Welt entlassen wurde. Eine Platte, randvoll mit allem, was sich Fans rauer, harter Großstadtklänge gerne auf ihre Lauscher packen. Die Band spielte zahllose Shows quer durch ganz Europa und teilte die Bühne mit Bands wie The Backyard Babies, Dropkick Murphys, US Bombs, Mad Sin, Die Toten Hosen, Agnostic Front und vielen anderen. Die darauffolgende „Berlin City EP“, die Anfang 2010 zwischen und während den Aufnahmen zum „zweiten Streich“ eingeschoben wurde, eröffnete dann weitere musikalische Facetten: ein Swingin’ Utters Cover, Rock’n’Roll-lastige Instrumentals und eine Berlin-Hymne, die in ihrer deutschen Version zusammen mit Mad Sin’s Köfte eingesungen wurde. 10 Stücke, die so guten Anklang fanden, dass die Scheibe innerhalb weniger Monate vergriffen war. Später in diesem Jahr supporteten die Radio Dead Ones die Beatsteaks während ihrer Euro Club-Tour 2010
Im Frühjahr 2011 erschien der zweite reguläre Longplayer "AAA" auf SPV. Auf der dazugehörigen Tour wurde die Schallmauer von 400 Shows durchbrochen und auch hier führte es sie wieder durch ganz Europa - u.a. eine 10-tägige Tour im Vereinigten Königreich.
Ihre ungebremste Spielfreude fand dann Anfang 2012 eine Ende, um sich ganz der neuen Platte zu widmen. Einzige Unterbrechung lieferten einige Festival-Shows und eine Tour mit Flogging Molly und Bronx.
11 Monate Songwriting und die vierwöchige Produktion unter Leitung des londoner Produzenten Rich Jones haben nun zu dem geführt was der Dead-Ones-Anhängerschaft sehr bald als drittes Album vorgesetzt wird.
Bis das neue Werk des Punk-Rock-Vierers erscheint, wird also nicht mehr ganz so viel Wasser die Spree hochfließen. Die letzten Töne der neuen Scheibe wurden soeben durch den Masterer final beweihräuchert und sind schon bald in den Plattenläden zu finden.
Links:
http://www.thetoydolls.com/ >>