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Cineworld
„Hannah Arendt“: CINEWORLD Film-Café zeigt packendes, lebensnahes Biopic über Schlüsselmomente im Leben der Philosophin

Großes Kino erwartet die Gäste des CINEWORLD Film-Cafés am Donnerstag, 21. Februar: Margarethe von Trottas Kinofilm „Hannah Arendt" erzählt die Lebensgeschichte der Philosophin, die vom Eichmann-Prozess berichtete und Martin Heidegger liebte. Zwischen den USA, Deutschland und Israel pendelt die Handlung, Originalaufnahmen vom Eichmann-Prozess werden eingeschnitten, Rückblenden erzählen vom Verhältnis Arendts zu ihrem Mentor und Liebhaber Martin Heidegger. Bevor der Film startet, serviert das Restaurant OSKARs den Filmbesuchern um 15 Uhr Kaffee und leckeren Kuchen aus der Bäckerei Will in Kitzingen. Filmbeginn ist um 16 Uhr.

Die in Berlin geborene Regisseurin Margarethe von Trotta übernahm bei dem Biopic die Regie und entwickelte gemeinsam mit Pamela Katz das Drehbuch zum Film. Die beiden Filmschaffenden arbeiteten bereits bei dem Film „Rosenstraße“ zusammen, für den sie ebenfalls gemeinsam das Skript erarbeiteten. Pamela Katz lieferte 2004 zudem das Drehbuch zu Margarethe von Trottas Fernsehfilm „Die andere Frau“, in dem Barbara Sukowa, die Hauptdarstellerin aus „Hannah Arendt“, ebenfalls als Protagonistin zu sehen war.

Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de

Inhalt „Hannah Arendt“
Als Hannah Arendt (Barbara Sukowa) 1961 in Jerusalem den Gerichtssaal betritt, um für den renommierten The New Yorker über den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann zu berichten, erwartet sie, auf ein Monster zu treffen. Stattdessen erlebt sie einen Niemand. Die geistlose Mittelmäßigkeit Eichmanns passt nicht zum abgrundtief Bösen seiner Taten. Dieser Widerspruch beschäftigt Hannah Arendt sehr. Zurück in New York liest sie hunderte Prozessakten, recherchiert, diskutiert mit ihrem Mann Heinrich Blücher (Axel Milberg) und ihren Freunden. Ab Februar 1963 erscheint unter dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ ihre Artikelserie im The New Yorker. Mit ihrer These von der „Banalität des Bösen“ schockiert Arendt die Welt. Die Reaktionen sind verheerend und niederschmetternd. Hannah Arendt wird geächtet, angefeindet, verliert lebenslange Freunde. Das Unverständnis einiger ihrer Freunde trifft sie hart, weniger die Hetzkampagnen, die zahlreiche Medien entfachen. Dennoch bleibt sie konsequent bei ihrer Haltung, sie kämpft und scheut keine Auseinandersetzung, wenn es um für sie so wichtige Themen wie Totalitarismus und Macht geht. Denn sie will verstehen. Auch wenn das bedeutet, „dahin zu denken, wo es weh tut“.