|
Traumhaft schönes Sozialmärchen „Le Havre“
beim Film-Café im CINEWORLD Ein traumhaft schönes Sozial-Märchen vom finnischen Pessimisten Aki Kaurismäki, das einfach rundum glücklich macht, wartet auf die Kinobesucher beim Film-Café am Donnerstag, 27. September. Das CINEWORLD Mainfrankenpark zeigt mit „Le Havre“ eine liebevolle, filmische Auseinandersetzung mit dem Flüchtlingsproblem – ohne Betroffenheitsrhetorik. Um 15 Uhr dürfen sich die Filmbesucher zuerst auf Kaffee und leckeren Kuchen aus der Bäckerei Will Kitzingen freuen – um 16 Uhr startet der Film. „Le Havre“ gewinnt die Herzen der Zuschauer mit seinem "happiest Ending in filmhistory", wie Regisseur Kaurismäki den fantasievollen Schluss augenzwinkernd nennt. In „Le Havre“, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in „Der Mann ohne Vergangenheit“, gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film „Das Leben der Bohéme“. Auch „Le Havre“ konnte sich über zahlreiche positive Kritiken freuen wie „ein Märchen über Mitgefühl und Menschlichkeit“. Infos und Karten bei der CINEWORLD Hotline (0 93 02) 93 13 04, an den CINEWORLD Ticketkassen, sowie platzgenau im Internet unter www.cineworld-main.de. Inhalt „Le Havre “ Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika. Und so ist Marcel gezwungen sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen... |