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Spielverderber – am Dienstag, 22. September um 19 Uhr
Würzburg, 18.09.2009 Er ist der wohl wichtigste Mann auf dem Platz – der Schiri. Doch anders als die Spieler, ist er nicht sehr beliebt. „Pfeife“, „Blinder“ oder Schlimmeres genannt, sitzt er als 23. Mann auf dem Feld zwischen allen Stühlen. Er kann nichts richtig machen, aber alles falsch. Irrt er, wird sein Patzer in Zeitlupe vorgeführt und analysiert. Der Dokumentarfilm SPIELVERDERBER stellt sie in den Mittelpunkt, er richtet den Scheinwerfer auf die, die sonst immer im Schatten der zaubernden Ballartisten stehen. Drei Generationen Fußballschiedsrichter treten in dieser Doku aus dem Schatten und gewähren neue Einsichten über den Volkssport. Mehr über den Film Spielverderber ist noch ein schmeichelhaftes Wort für den übel beleumundeten Berufsstand: Es setzt ein dickes Fell voraus, als Schiedsrichter auf dem Rasen zu bestehen. Denn wüste Beschimpfungen gehören zum guten Ton auf den Bolzplätzen von Kreisliga bis Weltliga. Drei Beispiele: Herbert Fandel, einer der bekanntesten Fifa-Schiedsrichter Deutschlands; Oreste Steiner, der seit 55 Jahren in Essen pfeift und immer noch jede Woche auf dem Platz steht, der 14-Jährige Schüler Kevin Prösdorf, der einen Anwärterlehrgang besucht. 92 min, freigegeben für alle. Mehr Infos gibt’s im Kino oder unter www.cinemaxx.de/wuerzburg und www.spielverderber-der-film.de |