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Beim CINEWORLD Film-Café:
„Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ Das faszinierende Portrait des Hirnforschers Eric Kandel zeigt der Film „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“, den es am Dienstag, 7. Juli, beim CINEWORLD Film-Café zu erleben gibt. Nobelpreisträgers Eric Kandel gilt als einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit. Er hat sich seit 50 Jahren auf Lernprozesse und das menschliche Gedächtnis spezialisiert. Grund dafür sind auch traumatische Kindheitserlebnisse des 1929 in Wien geborenen Akademikers, der als kleines Kind dem Holocaust durch Emigration in die USA entging. Dort studierte er Literatur, wurde Psychoanalytiker und bald darauf Mediziner, der viele Grundlagen der Hirnforschung legte. Regisseurin Petra Seeger besuchte zusammen mit Eric Kandel die Stationen seiner Kindheit und stellt den aktuellen Stand seiner Forschungsarbeiten anschaulich dar. Das umfassende Porträt des charmanten Genies weckt die Neugierde fürs Lernen. Los geht es um 15.30 Uhr mit dem „Film-Café“ im Restaurant OSKARs. Kuchenspezialitäten aus der Traditions-Bäckerei Will aus Kitzingen und eine unendliche Kaffeetasse (Sie füllen so oft nach, wie Sie möchten) laden zum Kaffeeklatsch im besonderen Ambiente ein. Um 16.30 Uhr startet der Tipp-Film der Woche, den das CINEWORLD jede Woche neu auswählt. Karten für das CINEWORLD „Film-Café“ gibt es zum Preis von nur 6.50 Euro pro Person platzgenau bei der Hotline (0 18 05) 93 13 04 und im Internet unter www.cineworld-main.de . Enthalten sind darin Kaffee, ein Stück Kuchen und der Eintrittspreis zum Film der Woche. Inhalt „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ Eric Kandel ist Nobelpreisträger und einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit. 1929 in Wien geboten, emigrierte er mit neun Jahren nach Amerika. Seit 50 Jahren hängt sein Forschungsthema eng mit seinen traumatischen Kindheitserlebnissen in Wien während des Holocaust zusammen: Die Suche nach dem Gedächtnis. Petra Seeger zeichnet die Spuren von Kandels Leben nach, besucht mit ihm die Orte seiner Kindheit und zeigt anschaulich Grundlagen der Hirnforschung sowie die neuesten Erkenntnisse aus Kandels Labor an der Columbia University in New York. Die Nähe ihrer Kamera ist selbst für einen bekannten Forscher ungewohnt. Trotzdem beweist Eric Kandel als schier unermüdlicher Hauptprotagonist geradezu komödiantisches Talent. Er öffnet Labor und Haus, teilt Erinnerungen. Ihm liegt die Kommunikation am Herzen: „Wissenschaft bedeutet nicht, in einem dunklen Raum zu sitzen und durch ein Mikroskop zu starren. Es ist ein gesellschaftliches Unternehmen und fordert engen Austausch zwischen Forschern.“ Genau diese soziale Dimension des Forschens und die heilende Kraft der Erinnerung will Seegers Film vermitteln. |