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Faszinierendes filmisches Portrait von Hirnforscher Eric Kandel:

Regisseurin Petra Seeger und Prof. Heckmann
zu Gast im CINEWORLD Mainfrankenpark


Faszinierend und höchst interessant wird es am Freitag, 26. Juni, im CINEWORLD-Erlebniskino im Mainfrankenpark. Zum Film über Hirnforscher Eric Kandel „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ sind an diesem Abend um 19.30 Uhr die Regisseurin Petra Seeger und der Neurophysiologe Prof. Dr. Manfred Heckmann, Leiter des Instituts für Physiologie der Uni Würzburg, zu Gast.

„Auf der Suche nach dem Gedächtnis“ zeichnet ein filmisches Portrait des Nobelpreisträgers Eric Kandels, der als einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit gilt. Er hat sich seit 50 Jahren auf Lernprozesse und das menschliche Gedächtnis spezialisiert. Grund dafür sind auch traumatische Kindheitserlebnisse des 1929 in Wien geborenen Akademikers, der als kleines Kind dem Holocaust durch Emigration in die USA entging. Dort studierte er Literatur, wurde Psychoanalytiker und bald darauf Mediziner, der viele Grundlagen der Hirnforschung legte.

Regisseurin Petra Seeger hat zusammen mit Eric Kandel die Stationen seiner Kindheit besucht und stellt den aktuellen Stand seiner Forschungsarbeiten anschaulich dar. Das umfassende Porträt des charmanten Genies weckt die Neugierde fürs Lernen.

Petra Seeger und Prof. Heckmann stehen dem Publikum nach dem Film im Kinosaal für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Sonja Jülich vom Rudolf-Virchow-Zentrum leitet die Diskussion.

Karten gibt es platzgenau bei der CINEWORLD-Hotline (0 18 05) 93 13 04 und im Internet unter www.cineworld-main.de



Inhalt „Auf der Suche nach dem Gedächtnis“

Eric Kandel ist Nobelpreisträger und einer der bedeutendsten Hirnforscher unserer Zeit. 1929 in Wien geboten, emigrierte er mit neun Jahren nach Amerika. Seit 50 Jahren hängt sein Forschungsthema eng mit seinen traumatischen Kindheitserlebnissen in Wien während des Holocaust zusammen: Die Suche nach dem Gedächtnis.

Petra Seeger zeichnet die Spuren von Kandels Leben nach, besucht mit ihm die Orte seiner Kindheit und zeigt anschaulich Grundlagen der Hirnforschung sowie die neuesten Erkenntnisse aus Kandels Labor an der Columbia University in New York. Die Nähe ihrer Kamera ist selbst für einen bekannten Forscher ungewohnt. Trotzdem beweist Eric Kandel als schier unermüdlicher Hauptprotagonist geradezu komödiantisches Talent. Er öffnet Labor und Haus, teilt Erinnerungen. Ihm liegt die Kommunikation am Herzen: „Wissenschaft bedeutet nicht, in einem dunklen Raum zu sitzen und durch ein Mikroskop zu starren. Es ist ein gesellschaftliches Unternehmen und fordert engen Austausch zwischen Forschern.“ Genau diese soziale Dimension des Forschens und die heilende Kraft der Erinnerung will Seegers Film vermitteln.
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Cineworld