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97070 Würzburg
Posthalle
Monster Magnet
Präsentiert von: Metal Hammer Uncle Sally`s Es ist kein Geheimnis, dass der rätselhafte und oft unverblümte Wyndorf am Ende der 2006er Tour mit Monster Magnet an einer Überdosis Drogen litt. „Ich spielte ein gefährliches Spiel“, sagt Wyndorf. Er nahm starke Schlaftabletten, um den Rest der seit 2005 ununterbrochen laufenden Tournee durchzustehen und war so am Ende des Jahres abhängig. „Flugzeuge! Züge! Tourbusse!” führt Wyndorf fort. „Es war für mich ein Drahtseilakt als reisender Showmensch. Nichts außerhalb der Konzerte hatte Bedeutung. Die Tabletten ließen mich immer dann schlafen, wenn es notwendig war. Deshalb nahm ich so viele davon. Dann ergriffen sie Besitz von mir. Ich saß in der Falle und war verzweifelt. Es wurde gespenstisch.” Wenn ich etwas aus den momentanen Schwierigkeiten gelernt habe, dann dass ich mit dem Leben als Straßenkrieger nicht mehr glücklich bin. Nach 15 Jahren wird es Zeit, meine Kreativität Dingen zu widmen, mit denen ich glücklich bin: Musik, Aufnehmen und Komponieren.“ Er fügt an: „Ich habe das Touren nicht komplett ad acta gelegt, es hat einfach nicht mehr die Priorität, die es mal hatte. Jetzt steht die Musik an erster Stelle.“ Und so geht die Saga von Monster Magnet weiter! Die Band ist auf Tournee und schaut in der Posthalle Würzburg vorbei...! Anfang der Neunziger erschien eine kleine feine EP bei einem Indiependent Label und erregte ebenso die Aufmerksamkeit wie das zuvor in Umlauf gebrachte Demotape Forget About Life I'm High On Dope. Die Presse fabulierte von „Inspirationen die vornehmlich halluzinogener Chemie“ zu verdanken sind. Ob mit oder ohne Drogenkonsum, die Truppe aus New Jersey faszinierte die Öffentlichkeit vom Start weg. Das steigerte sich, als 1991 das Debütalbum Spine Of God veröffentlicht wurde. Hochachtungsvoll kürte die amerikanische Presse Sänger Dave Wyndorf zum ´Devils Dog` und lobte seine kompositorischen und gesanglichen Fähigkeiten. Der wiederum erklärte seine Musik zu „a satanic drug thing you wouldn't understand“ und entzog sich damit allen Erklärungsversuchen. Dennoch (oder gerade deswegen) weckten Monster Magnet die Neugier großer Plattenfirmen und konnten bereits zwei Jahre später mit Superjudge ihren Einstand bei einer Major Company feiern. Die Verkaufszahlen zogen an, die Tourneereisen wurden länger, die Hallen größer und voller. Einem Urknall gleich erschien 1995 Dopes To Infinity und präsentierte mit ´Negasonic Teenage Warhead` den legitimen Nachfolger von Hawkwinds Spacerock-Hymne ´Silver Maschine`. „Faszinierend zu hören, wie Wyndorf flüstert, röhrt, schreit, wütet, den Dämonen beschwört“, lobte die amerikanische Presse und der deutsche ´Rock Hard` jubilierte anlässlich der 98er Veröffentlichung Powertrip in der ihr eigenen Sprache: „Monster Magnet muss man laut hören. Verdammt laut! Am besten so weit aufgedreht, dass den Nachbarn die Doppelverglasung auf den Frühstückstisch splittert, Militärflugzeuge wegen akuter Überlastung sämtlicher Ortungsinstrumente vom Himmel plumpsen und mindestens 47 Staaten einander spontan den Krieg erklären, weil keiner mehr weiß, woher zur Hölle dieser gottverdammte, infernalische Lärm kommt.“ http://www.monstermagnet.net http://www.myspace.com/monstermagnet Support: Boozed http://www.boozed-rocks.com http://www.myspace.com/boozed Einlass: 20:00 Beginn: 21:00 Vorverkauf: € 24,- zzgl. Vorverkaufsgebühren Abendkasse: folgt
97070 Würzburg
Diskothek Labyrinth (Beethovenstraße)
97337 Dettelbach
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