„Reise zum Mittelpunkt der Erde“- Schulkino mit Vortrag über das tiefste Loch der Erde in Windischeschenbach
Auf eine außerordentlich spannende Reise nimmt das CINEWORLD im Mainfrankenpark Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 5. März, mit. Um 9 Uhr beginnt die Sonder-Schulvorstellung der brandneuen Verfilmung von Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Brendan Freaser, Josch Hutcherson und Anita Briem führen in eine fantastische Welt voll menschenfressender Pflanzen, gigantischer Flug-Piranhas und grausiger Dinosaurier.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Volkach gibt es zum Film einen spannende Vortrag von Dr. Frank Holzförster, dem Leiter des Geozentrums Windischeschenbach. Dort wurde in den 90er Jahren beim Kontinentalen Tiefbohrprogramms ein Loch mit einer Tiefe von 9.101 Metern gebohrt. Noch heute liefert das Projekt interessante Ergebnisse zur Erdbebenforschung, für die Erdwärmenutzung und über das Verhalten von Flüssigkeiten in der Erdkruste.
Unter dem Motto „Könnten die Helden von Jules Verne heute zum Mittelpunkt der Erde gelangen und was würde sie auf dem Weg in die Tiefen der Erdkruste alles erwarten“, erzählt Dr. Holzförster über die Schwierigkeiten, in die Tiefe der Erde vorzudringen und die geowissenschaftlichen Sensationen, die in der Oberpfalz kilometerweit nach oben gebracht wurden.
Infos unter www.geozentrum-ktb.de.
Präsentiert wird das CINEWORLD-Schulkino vom Bezirksjugendring Unterfranken, der Buchhandlung Hugendubel und dem Familienportal www.familieninsel.de.
Karten für die Schulvorstellung von „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ am 5. März gibt es zum Preis von 4,50 Euro/Schüler bei der CINEWORLD-Hotline (0 18 05) 93 13 04. Hinweise zu Lehrermaterialien stehen unter www.cineworld-main.de zur Verfügung.
„Wild Ocean 3D“
Milliarden von Sardinen ziehen jedes Jahr zur KwaZulu-Natal-Küste. Für die Menschen, die an der afrikanischen Küste leben, stellten diese Wanderungsbewegungen über unzählige Generationen hinweg eine wichtige Nahrungsquelle dar, während gleichzeitig von weit draußen aus dem Meer Meeresraubtiere zum Fressen kommen. Der Große Tümmler bildet riesige Herden, um mit Hilfe seines Sonars an der Meeresküste entlang zu ziehen. Haie spüren Blut im Wasser auf und beteiligen sich an der Jagd. Seehunde und Delfine treiben die Fische aus den kühleren Strömungen hinauf in die wärmeren tropischen Gewässer. Tauchvögel wie die Kaptölpel beteiligen sich mit ihren Luftangriffenan der Schlacht. All diese Tiere sind Teil eines der unglaublichsten Massen-Fress-Spektakel in der ganzen Tierwelt. Fressen – oder gefressen werden.
Leider ist solch ein Reichtum heute selten geworden. Jahrhunderte lang sah man die Weltmeere als unerschöpfliche Ressource. Mit der Industrialisierung des Fischfangs im Lauf des 20. Jahrhunderts begannen komplette Fischbestände vor den Küsten Nordamerikas, Europas und Asiens zu kollabieren. Die Fische, die tonnenweise an Bord der Schiffe geholt wurden, waren ein unerlässlicher Bestandteil eines komplexen marinen Ökosystems, ein wichtiger Teil der Nahrungskette, auf den viele Raubtiere angewiesen sind. Möglicherweise wurden bereits ganze Fischarten ausgerottet und die Populationen an Meeresraubtieren gingen massiv zurück. Nun kommt eine neue Bedrohung hinzu, der globale Klimawandel, der droht, der Meeresökologie weiteren Schaden zuzufügen. Während WILD OCEAN 3D die Gründe und Auswirkungen des menschlichen Einflusses untersucht, blickt der Film auch optimistisch in die Zukunft und begleitet den Zuschauer in eine unberührte Wildnis, die zeigt, wie die Meere einst weltweit ausgesehen haben. Der Film setzt sich für die Notwendigkeit der Meeresreservate ein. Und Südafrika ist dabei führend.