Aus der weiten Welt an den Main

vor einem Tag von Lukas Seufert

Der Würzburger Hafensommer als internationales Festival – das war und ist Realität. Nicht nur, wenn man die verschiedenen musikalischen Stile betrachtet, die vom 22. Juli bis 7. August von der Bühne im Alten Hafen auf das Publikum an der Freitreppe schallen. Den Organisatoren ist es wieder gelungen, ungewöhnliche und interessante Künstler aus der ganzen Welt nach Würzburg zu locken. Hier ein Blick auf die Musiker der ersten Festival-Woche mit der weitesten Anreise. Das musikalische Universum der jungen angolanischen Künstlerin Aline Frazão (24. Juli, 20.30 Uhr) ist etwas anders gestrickt: Sie scheut nicht die verschlungenen Pfade, die ungewöhnlichen Abzweigungen. Aus der Vision der Songwriterin Aline Frazão entsteht ein Werk von melancholischer Schönheit, mit einer Stimme, die weit entfernt von lethargischem Nebel in den Bann zieht, und mit Stücken, die vom sinnlichem Melos, ihren afrikanischen Wurzeln und querständigen Tanzrhythmen wie auch wütenden Metaphern im Hinblick auf Missbrauch und Unterdrückung geprägt sind. In den letzten zehn Jahren feierte die Sängerin, Pianistin und Komponistin Aino Löwenmark aus Schweden mit dem Duo „Fjarill“ internationale Erfolge. Stilistisch vereinen ihre Songs die unmittelbare Wärme des Folk mit der Präzision einer Pop-Produktion und sorgfältig eingestreuten Energieschüben des Rock. Die Stimme von Aino Löwenmark klingt rein und unbefangen, aber gleichzeitig nach großer Lebenserfahrung, voluminös und facettenreich. Aino Löwenmark kommt am 27. Juli zum Doppelkonzert mit Matthias Götz und seinem Projekt Le Millipede, das die Grenzen minimalistischer Pop-Musik auslotet. Songwriterin und Multi-Instrumentalistin Rokia Traoré, geboren in Mali, zählt seit Jahren zu den innovativsten und einflussreichsten Musikerinnen West-Afrikas. Sie geht seit gut 15 Jahren einen sehr erfolgreichen und beeindruckenden Weg, abseits weltmusikalischer Klischees und mit einer ganz neuem Vision von Afrika und der Musik dieses Kontinents (28. Juli, 20.30 Uhr). Die in Rakvere geborene Estin Maarja Nuut begeistert mit ihrer filigranen und minimalistisch angelegten Musik zwischen Tradition und Moderne. Mit nur wenigen Zutaten – ihrer Geige, ihrer Loop-Station und ihrer Stimme – entsteht eine ganz besondere Musik mit eigenwilligem Charme. Gesungen wird in estnisch, einer fabelhafte Sprache, die den Zauber ihrer Musik noch verstärkt und bisweilen an die großen Sigur Rós erinnert. Maarja Nuut kommt am 30. Juli zum Doppelkonzert mit dem Schweinfurter Jazz-Pianisten Michael Wollny.

Casper - „Lang Lebe Der Tod“-Tour am 11.3.2017

vor einem Tag von Lukas Seufert

Lange Zeit war es still um Casper. Nicht ein Lebenszeichen im Jahr 2016 via Facebook oder Twitter. Kanäle, die der Musiker in der Vergangenheit lebhaft bespielte. Dann flackerte Mitte Juni plötzlich eine Öllampe auf seiner Website casperxo.com auf. Beobachter und Fans knackten bald das Rätsel: die Lampe sendete den Morsecode "Lang lebe der Tod". Parallel erschien auf der Website langlebedertod.com ein Countdown. Dieser endete zu der Zeit, als Casper seine letzte Zugabe beim Kosmonaut Festival am Stausee Rabenstein bei Chemnitz spielte, um im Anschluss daran auf der Bühne zu verkünden, dass am 23. September sein neues Album "Lang Lebe Der Tod" erscheinen wird. Die Besucher des Festivals wurden zudem Zeuge der Uraufführung des albumtitelgebenden Songs "Lang Lebe Der Tod (featuring Blixa Bargeld, Dagobert & Sizarr)“. Ende September geht Casper parallel zur Veröffentlichung des Albums auf Tour und ist am 11.3.2017 in der s. Oliver Arena live zu erleben. Tickets sind ab sofort exklusiv unter krasserstoff.com/casper erhältlich.

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vor einem Jahr von Markus Köller

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